Für Reiner Jenkel, Vorsitzender der Ahlener LINKEN, ist es eine Selbstverständlichkeit am 29.11. vor der Stadthalle präsent zu sein. "Wir sind für Verständigung und gegen Ausgrenzung. Und das müssen wir auch öffentlich zeigen. Zuhause bleiben zählt da nicht!"
Und wer immer noch an die Unwahrheiten des Herrn Sarrazin glaubt, kann sich hier informieren: http://www.linke-argumente-gegen-rechte-hetze.de/
In der Broschüre werden viele von Sarrazins „Thesen“ auf den Prüfstand gestellt. Dabei stellt sich schnell heraus, das diese aus wissenschaftlicher Sicht nicht haltbar sind.
„Besonders die Aussagen mit Bezug auf MigrantInnen sind nicht mehr als Meinungsäußerungen. Mit der Wirklichkeit haben sie wenig zu tun. Wie man Herrn Sarrazin da noch als Wissenschaftler bezeichnen kann ist mir ein Rätsel,“ sagt Jenkel und fügt augenzwinkernd hinzu: „Für unwissenschaftliches Arbeiten haben schon ganz andere ihre Doktorwürden abgegeben.“
Die Mittelstandsinitiative der CDU wies jüngst darauf hin, dass sich die Veranstaltung am 29.11. nicht um Fragen der Integration drehe. Man wolle sich mit Fragen des Fachkräftemangel und der Ausbildungsfähigkeit der jungen Generation beschäftigen.
„Ist Sarrazin da der richtige Fachmann?“ fragt Jenkel. Schließlich habe Sarrazin auch im Bereich der Arbeitsmarktpolitik stets versucht die Gesellschaft zu teilen. So würden zum Beispiel durch das Hartz-IV-System nicht genug Anreize zur Arbeitsaufnahme gesetzt, das Gesetz sei dort zu lasch. „Das sind dumpfe Stammtisch-Parolen. Und ein Hohn auf die Menschen die in das Hartz-IV-System geraten sind. Diese Menschen müssen Monat für Monat an substantiellen Bedürfnissen sparen und werden stetig mit einer weiteren Leistungskürzung bedroht. Das ist die Wirklichkeit.“