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Beeindruckende Bilder der letzten Interbrigadisten

Über 60 Besucher hatten sich am Donnerstag Abend im Ahlener Kino eingefunden. DIE LINKE im Kreis Warendorf hatte zu einem Film- und Infoabend, anlässlich des 75. Jahrestags des Widerstands gegen die Machtergreifung Francos in Spanien, eingeladen. Bevor Daniel Burkholz Dokumentarfilm dann die Geschichte der letzten Reise der noch lebenden Kämpfer zeigte, gab Martin Baxmeyer den Anwesenden einen kurzen Einstieg in die geschichtlichen Hintergründe des spanischen Bürgerkriegs.

Über 60 Besucher hatten sich am Donnerstag Abend im Ahlener Kino eingefunden. DIE LINKE im Kreis Warendorf hatte zu einem Film- und Infoabend, anlässlich des 75. Jahrestags des Widerstands gegen die Machtergreifung Francos in Spanien, eingeladen. Bevor Daniel Burkholz Dokumentarfilm dann die Geschichte der letzten Reise der noch lebenden Kämpfer zeigte, gab Martin Baxmeyer den Anwesenden einen kurzen Einstieg in die geschichtlichen Hintergründe des spanischen Bürgerkriegs.

Am 18. Juli 1936 putschte in Spanien eine Junta abtrünniger Militärs, unter ihnen der 38-jährige General Francisco Franco, gegen die II. Republik. Der Putsch scheiterte vor allem am spontanen Widerstand der organisierten Arbeiterschaft. In den folgenden Jahren entwickelte sich der spanische Bürgerkrieg.

Zu dem Zeitpunkt des Militärputsches waren schon viele ausländische Antifaschistinnen und Antifaschisten im Land. Sie waren im Sommer 1936 zur sogenannten "Arbeiterolympiade" nach Barcelona gekommen, die als Gegenveranstaltung zur Olympiade im nationalsozialistischen Deutschland geplant gewesen war. Sie unterstützten die spanischen Sozialisten in ihrem Kampf gegen die Faschisten. In den darauf folgenden Jahren kamen Freiwillige aus über 70 Nationen und bildeten die internationalen Brigaden.

Der Film „Brigadistas“ erzählte im Anschluss die Geschichte der letzten noch lebenden Mitglieder der Internationalen Brigaden. Gemeinsam machten sie sich 2006 noch einmal auf den Weg und kehrten nach Spanien zurück. Die Helden von damals wurden vielerorts enthusiastisch empfangen und bejubelt. In eindrucksvollen Bildern berichten Sie über das Erlebte und scheuen nicht davor die Verbindung zu Gegenwart zu ziehen. So gab ein über 90 jähriger Interbrigadist zu bedenken: „Danke für die Komplimente, aber wehrt euch heute.“