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LINKE gegen BW-Olympix - deutliches Zeichen gegen Bundeswehr-Werbung

LINKE aus dem Kreis Warendorf setzten am Samstag, den 2.6.2012, in der Warendorfer Innenstadt ein deutliches Zeichen gegen den zeitgleich stattfindenden Werbeevent der Bundeswehr. Mit übergroßen Zeitungen und Infoflyern zielten sie auf die bei den "BW-Olympix" ins Hintertreffen geratene Frage nach Krieg und Frieden.

LINKE aus dem Kreis Warendorf setzten am Samstag, den 2.6.2012, in der Warendorfer Innenstadt ein deutliches Zeichen gegen den zeitgleich stattfindenden Werbeevent der Bundeswehr. Mit übergroßen Zeitungen und Infoflyern zielten sie auf die bei den "BW-Olympix" ins Hintertreffen geratene Frage nach Krieg und Frieden.

Kein Werben fürs Sterben

Die Bundeswehr veranstaltete auch dieses Jahr wieder einen großen Werbeevent in der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf. Vom 1. bis zum 3. Juni finden dort die so genannten „BW-Olympix“ statt. Dabei werden auf Kosten der Bundeswehr mehr als 800 Jugendliche aus dem nördlichen Bundesgebiet zu einer Sportveranstaltung nach Warendorf eingeladen. 2011 ließ sich die Bundeswehr das Ganze 332.000 Euro kosten.

Aber:

Die Bundeswehr ist kein normaler Arbeitgeber. Der Beruf des Soldaten ist eng verknüpft mit der Frage von Krieg und Frieden. Und diese Frage gehört mit Jugendlichen verantwortungsvoll und kontrovers diskutiert.

Die Verquickung von Sport, guter Laune und Kriegsgerät wird dem in keinster Weise gerecht.

Viel lieber stellt sich die Bundeswehr als attraktiver Arbeitgeber dar. Der Job des Soldaten, so die Botschaft, ist zukunftssicher. Ganz so als wolle man sagen: „Kriege hat es immer gegeben und wird es immer geben!“ Es ist also die Angst vor Hartz IV, die in wirtschaftlich unsicheren Zeiten schamlos ausgenutzt wird, um junge Menschen für Soldatenberuf zu interessieren.

DIE LINKE – konsequent friedlich

Mit Sorge betrachten wir die zunehmenden Aktivitäten der Bundeswehr zur Selbstdarstellung und zur Werbung von Nachwuchs unter Jugendlichen (bundesweit und im Kreis Warendorf). Es kann kein Zufall sein, dass diese Aktivitäten in eine Zeit der verstärkten Orientierung der Bundeswehr hin zur Führung von Interventionskriegen im Ausland fallen.

DIE LINKE lehnt die Auftritte von Jugendoffizieren sowie Wehrdienstberatern an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, genauso wie Sportveranstaltungen der Bundeswehr ab. Wir setzen uns für die Einhaltung des Beutelsbacher Konsens und für Schule als militärfreien Ort ein.

AKTIV werden für Frieden

Wenn auch du aktiv für den Frieden werden willst, dann mach mit!

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