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Gedankenaustausch zum Thema Asyl im Kreis Warendorf: DIE LINKE Fraktion im Kreistag Warendorf und der deutsch-ausländische Freundeskreis Sendenhorst

LINKE zeigt Film über abgeschobene Roma

Die Kreistagsfraktion der LINKEN traf sich am Mittwoch, den 8.2., zu einem Gedankenaustausch mit Vertretern des Deutsch-Ausländischen-Freundeskreis Sendenhorst. Gemeinsam erörterten sie die Situation für Asylbewerber und Flüchtlinge im Kreis Warendorf. Die Vertreter der LINKEN, Stephan Schulte und Knud Vöcking, machten bei dieser Gelegenheit auf die Vorführung des Films "Willkommen zuhause" am 23.2. im Bürgerhaus Telgte aufmerksam. Der Film von Eliza Petkova ermöglicht einen Einblick in das Leben abgeschobener Roma im Kosovo und solchen, die in Deutschland von der Abschiebung bedroht sind.

Ingrid Demming, Theodor Lohölter und Werner Paschke berichteten für den Sendenhorster Verein aus der täglichen Arbeit mit Flüchtlingen und Asylbewerbern und legten ihre Erwartungen an die Politik dar. In zentralen Forderungen, wie der Abschaffung der Residenzpflicht und der Umgestaltung und der Verstetigung sogenannter Altfallregelungen fand man große Übereinstimmungen. Die Abschiebungen am Vortag, bei der mindestens 8 Menschen aus NRW ins Kosovo gebracht wurden, lehnte man gemeinsam ab.

„Viele haben auf einen Wintererlass gehofft, doch NRW-Innenminister Jäger zeigt sich unbarmherzig,“ so Vöcking. „Bereits nächste Woche, am 14.2., werden wieder Menschen über den Düsseldorfer Flughafen abgeschoben. Dieses Mal dann nach Serbien, wo aufgrund der andauernden Kältewelle der Notstand ausgerufen wurde. Und wieder einmal trifft es vor allen Roma.“ Daher sei es an der Zeit für den Kreis Warendorf ein Zeichen zu setzen. DIE LINKE fordere daher in einem Antrag den Kreistag auf, die Situation der Roma zur Kenntnis zu nehmen und den noch hier lebenden ein Bleiberecht zu ermöglichen.

„Zu der Vorführung des mehrfach ausgezeichneten Films „Willkommen zuhause“ haben wir selbstverständlich auch den Landrat und die Vetreter der anderen Parteien im Kreistag eingeladen,“ berichtet Stephan Schulte. „Ich hoffe sehr, dass möglichst viele den Termin wahrnehmen und sich für die schwierigen Umstände dieser Menschen interessieren.“ Interessierte Bürgerinnen und Bürger können Karten über das Ahlener Büro der LINKEN in der Klosterstr. 16 beziehen: 0 23 82 – 940 84 61

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