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Anpassung der Angemessensheitsgrenzen der Kosten der Unterkunft (KDU) erst 2017

Lage auf dem Wohnungsmarkt im Kreis Warendorf bleibt für Leistungsbeziehende von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe und Grundsicherung weiter schwierig – Mieten weiterhin zu teuer für viele!

Der Antrag der Linksfraktion im Sozialausschuss des Kreises Warendorf, die Höchstwerte der Kosten der Unterkunft für Leistungsbeziehende von ALG II, Sozialhilfe oder Grundsicherung aufgrund der aktuellen mehr als schwierigen Lage auf dem Wohnungsmarkt umgehend zu erhöhen, wurde im Februar 2016 leider mehrheitlich abgelehnt.

Die aktuellen Werte stammen aus dem Jahr 2013 und berücksichtigen noch nicht die Mietsteigerungen und die Wohnraumknappheit der letzten Monate. Günstiger Wohnraum ist je nach Stadt/Gemeinde im Kreis Warendorf kaum bis gar nicht mehr verfügbar.

Silvia Jacobi (für die Linksfraktion als Sachkundige Bürgerin im Sozialausschuss) konnte aus der Sitzung des Sozialausschusses im Februar berichten, dass das Jobcenter nach Aussagen der Verwaltung bereits dabei sei, aktuelle Werte zu ermitteln und das sog. "Schlüssige Konzept" des Jobcenters noch in 2016 fortzuschreiben.

Im Sozialausschuss am 29.09.2016 fragten wir deshalb nochmals nach, wann mit einer Fortschreibung des „Schlüssigen Konzepts“ und einer Anpassung der Angemessenheitsgrenzen zu rechnen ist. Die Verwaltung kündigte jetzt die Überarbeitung der Werte zum 01.01.2017 an.

Man darf gespannt sein, ob es weitere Verzögerungen gibt und inwieweit die Neuberechnung die Lage vieler Leistungsbeziehenden verbessert, die von Kostensenkungsverfahren betroffen sind und/oder vergeblich nach einer angemessenen Wohnung suchen.

Wer von Kostensenkungsverfahren betroffen ist, kann sich auch dazu mit anderen Betroffenen und unserer Arbeitsgemeinschaft Hartz IV und Grundsicherung jeden Mittwoch von 10 – 12 Uhr bei Kaffee und Brötchen in unserem Büro an der Klosterstr. 16 in 59227 Ahlen austauschen.
Es können dort auch individuelle Termine für die Begleitung zum Jobcenter vereinbart werden, sowie telefonisch unter 02382-9874570 oder per Mail an ag_h4@dielinke-kreis-waf.de