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Die Jugendzentren unserer Stadt stehen nicht zur Debatte

„Ob der Betrieb von zwei Jugendzentren noch zeitgemäß sei, könne zumindest bezweifelt werden,“ so die grüne Fraktionsvorsitzende Petra Pähler Paul Ende August mit Blick auf die Ahlener Haushaltslage. Die LINKE Stadtratsfraktion wollte es genau wissen und traf sich am Mittwoch Nachmittag (dem 22.09.2010) mit dem Leiter der beiden Jugendzentren: Urim Kodzadziku.

Dieser veranschaulichte die unterschiedlichen Konzepte der Einrichtungen. Das JuK-Haus im Ahlener Süden sei mit seiner fast 50 jährigen Tradition eine feste Größe. Manch einer, der früher selber das „JuK“ besucht habe bringe heute seine Kinder dahin. Das offene Angebot, dass durch Kurse im musisch-kulturellen Bereich erweitert wird, werde dabei von Kindern und Jugendlichen aller möglichen Schichten und Nationalitäten wahrgenommen.

Auf der anderen Seite positioniere sich das Jugendzentrum Ost als Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. Diese Gruppe mache über 90 % der regelmäßigen Besucher aus. Viele der Angebote werden in sogenannten Workshops organisiert, so zum Beispiel in letzter Zeit das Kampftheater oder das Coolnesstraining. Darüber hinaus können Gruppen bzw. Cliquen Räume im Jugendzentrum für ihre Aktivitäten „mieten“. Besonderen Wert lege man auf die Kooperation mit den Eltern. Ausserdem werden seit letztem Sommer Jugendferienaktionen in und ums „JuZO“ angeboten. Diese stellen so zu sagend eine Erweiterung der beliebten Mammutstadt dar.

Nach ausreichender Diskussion und Führung durch die Räumlichkeiten des JuK-Hauses waren sich alle Beteiligten einig, dass hier gute Arbeit für die Kinder und Jugendlichen in Ahlen geleistet wird. Reiner Jenkel, Vorsitzender der LINKEN Stadtratsfraktion, schloss damit: „Die Unterhaltung von beiden  Jugendzentren macht für unserer Stadt auch in Zukunft Sinn!“