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LINKE intern

LINKE Termine

  • Montag, 24. Juni, KVoSi
    ab 19.30 Uhr, im Büro

  • Dienstag, 25.6., „Taksim ist überall“
    Im Bürgerzentrum Schuhfabrik trifft sich DIE LINKE im Kreis Warendorf zu einer offenen Runde unter dem Titel: "Taksim ist überall! Solidarität mit der Bewegung in der Türkei".Für den Einstieg ins Thema besucht uns Alisan Sengül, Sprecher unseres Nachbar-KVs Hamm!
    Außerdem findet am heutigen Dienstag, den 18.06.2013, um 19.00 Uhr in Hamm, an der Pauluskirche eine Solidatitätskundgebung für die Demonstrationen in der Türkei statt.

  • Samstag, 22.6., Infostand in Ahlen
    Wir werden ab 9.00 Uhr in der Fußgängerzone mit einem Infostand zur LINKEN Forderung „Flossen weg vom Wasser – Schluss mit Wassersperren!“ informieren.

  • Dienstag, 2. Juli, LINKES Kino
    Knuds beliebte Filmreihe geht in die dritte Runde. Dieses mal gibt es „Rosen für den Staatsanwalt“.

  • Samstag, 13. Juli, Stadtfest in Ahlen
    Parallel zum Stadtfest möchten wir unser Büro ganztägig geöffnet halten und auf der Straße nochmals Bücher anbieten. Alle GenossInnen sind herzlich eingeladen vor oder nach ihrem Stadtfest-Besuch auf ein Stück Kuchen oder eine Tasse Kaffee vorbei zu schauen. (In Planung)

  • Samstag, 10. August, Mitgliederversammlung (In Planung)

Kreisparteitag

Das Protokoll unsere Kreisparteitags vom 8.6.2013 findet ihr <media 93100>hier.</media>


Berichte

weitere Pressemitteilungen

LINKE kritisiert zweifelhafte Bundeswehr-Werbung

„Der Soldatenberuf ist kein Job wie jeder andere. Deswegen sollten besondere Regeln gelten, wenn die Bundeswehr unter Jugendlichen um Nachwuchs wirbt,“ sagt die LINKE Bundestagsabgeordnete Ingrid Remmers zum diesjährigen Werbeevent in der Sportschule der Bundeswehr vom 24. bis zum 26. Mai. „Mit Sport und abendlichen Partys versuchte sich die Bundeswehr in Warendorf mal wieder als attraktive Zukunftsperspektive für junge Menschen darzustellen. Die moralische Verantwortung, die der Dienst an der Waffe mit sich bringt, gerät dabei leider oft ins Hintertreffen,“ so Remmers weiter.zum Artikel

LINKE für ein echtes Fracking Verbot

„Die Grünen betreiben mit dem Thema Fracking einen scheinheiligen und kurzfristigen Stimmenfang,“ kommentiert Karl Stephan Schulte, Direktkandidat der LINKEN im Kreis Warendorf. Immer wieder weckten Vertreter der Partei den Eindruck, Fracking in Deutschland verhindern zu wollen. „Ein Verbot von Fracking haben die Grünen aber bislang noch nicht gefordert.“

Vielmehr verstecke sich die Partei hinter der Weglassung eines wichtigen Satzteils. Schulte erklärt: „Denn Fakt ist, dass sich die Grünen bislang lediglich für ein Verbot von Fracking mit giftigen Chemikalien ausgesprochen haben. Sobald die Industrie auf deren Einsatz beim Fracking verzichten kann, kann es losgehen. Das macht den Einsatz der Technik zwar nicht sicherer, geschweige denn sinnvoller, aber dann ist zumindest die Bundestagswahl ja schon gelaufen. Zum Artikel

Thema und Hintergrund

Gerecht für alle. 100% sozial. Das beste Wahlprogramm aller Parteien.

Mit ihrem gerade beschlossenen Wahlprogramm will DIE LINKE für Bewegung sorgen.

Parteitag in Dresden<figcaption class="csc-textpic-caption">Sonntag, 0.15 Uhr in Dresden: Das Wahlprogramm ist beschlossen.</figcaption></figure>

Soziale Gerechtigkeit - das ist das Motto des Wahlprogramms, das die mehr als 500 Delegierten des LINKEN-Parteitages am Wochenende mit großer Mehrheit beschlossen haben. Wichtige Forderungen sind beispielweise ein Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde, eine sanktionsfreie Mindestsicherung statt Hartz IV, eine Mindestrente von 1.050 Euro und eine höhere Besteuerung von großen Einkommen und Vermögen. 


»Sozialismus geht nur demokratisch oder es ist keiner«

Katja Kipping, Bernd Riexinger und Gregor Gysi zum 60. Jahrestag des Volksaufstandes in der DDR

Russischer Panzer am 17. Juni 1953

Am 17. Juni 1953 kam es in der DDR zu Massenstreiks und Massendemonstrationen, an denen vor allem Arbeiterinnen und Arbeiter beteiligt waren. Aus einem Protest gegen die schlechte Versorgungslage, gegen übersteigerten Leistungsdruck und Lohndrückerei wurde eine Manifestation bis hin zur Forderung nach freien Wahlen, Meinungsfreiheit und einer gerechten Versorgung der Bevölkerung. Viele Arbeiterinnen und Arbeiter fanden den Mut für diesen letzten großen politischen Streik der Nachkriegszeit. Der Aufstand wurde blutig unterdrückt, und die Eskalation der Gewalt forderte viele Opfer. Viele, die ein besseres Deutschland wollten, waren um eine Hoffnung beraubt. Die Opfer mahnen uns. Sozialismus geht nur demokratisch oder es ist keiner. weiterlesen

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Schlusslicht

in vollen Zügen

(von unserer Genossin Jenny)

Leben in vollen Zügen…


…als ich dieses Thema des diesjährigen ND Kurzgeschichtenwettbewerb las, dachte ich mir, das sollte ich vielleicht wörtlich nehmen.

Als mobile Reitlehrerin bin ich sehr häufig mit der deutschen Bahn zu diversen Kursorten bundesweit unterwegs – im Regelfall „ein Leben in vollen Zügen“.

Die Storys, die ich da im Laufe der Zeit erlebte, würden vermutlich auch ein Buch füllen, nehmen wir hier also ein paar Auszüge:

Um in vollen Zügen zu reisen, dazu bedarf es eigentlich keiner besonderen Ereignisse.

So ist die Bahn in jedem Winter völlig überrascht, dass es Frost gibt und so merkwürdiges weißes Zeug vom Himmel fällt. Einige Grade unter Null oder 3 Schneeflocken genügen um ein „Schneechaos“ auszulösen. Züge, die normalerweise zusammengekoppelt zu großen Städten fahren kriegt man dann jedes Jahr aufs Neue nicht zusammengekoppelt, bzw. nicht mehr getrennt. So fahren dann fast leere Doppelzüge in die eine, völlig überfüllte Halbzüge in die andere Richtung.

In zweiteren entspinnen sich dann solcherart Dialoge:

„Könnten Sie vielleicht Ihr Knie 10 cm weiter nach lins nehmen?“

„Diesen Wunsch würde ich Ihnen gern erfüllen, aber jemand benutzt mein Bein gerade als Trittleiter!“

„Uff! Wer bohrt mir da den Ellenbogen in die Nase?“

„He, ich weiß nicht wessen Hand das ist, aber DA hat sie nun wirklich nichts zu suchen!“

Besonders vergnüglich ist es, wenn dann noch ein mobiler Snack Point durch den Zug geschoben ´- bzw. über die Köpfe der Reisenden hinweg gehoben wird.


Aber es ist auch für die Bahn jedes Jahr wieder ein Wunder, wenn es im Sommer heiß wird.

Urlaub auf den Malediven ist doch für den durchschnittlichen Arbeitnehmer eh viel zu teuer. Die Erfahrung, wie sich tropisches Klima anfühlt kann man viel billiger auch in den besonders zur Reisezeit gut gefüllten Zügen der Bahn machen, wenn die Klimaanlagen mal wieder streiken, bzw. eine Toilette nach der anderen den Geist aufgibt, wegen energetischer Überlastung. So können dann die Leute, die ein Bedürfnis haben einmal von vorn nach hinten durch den Zug pilgern oder „Entschleunigung“ in den Warteschlangen davor trainieren.

Vermutlich hat die Deutsche Bahn deswegen inzwischen mit den Krankenkassen einen Vertrag über ihren Beitrag zur Gesundheitsprävention abgeschlossen, denn Bewegung sowie Entspannungsübungen sollen ja bekanntlich sehr gesund sein.


Auch ausländische Reisende haben mit einigen deutschen Schaffnern – Entschuldigung Zugbegleitern – das Vergnügen. In vollen ebenso wie auch leeren Zügen. So jüngst in einem Regionalzug in der Nähe von München, als ein afrikanischer Reisender, der nur der englischen Sprache mächtig war ein Ticket kaufen wollte.

Er wurde vom Zugbegleiter auf Deutsch kräftig angenölt, weil er sein Ticket nicht am Automaten gekauft hatte. Dies war dem Mann aber nicht möglich, da er nun mal kein deutsch lesen konnte. Viel hätte nicht gefehlt und er wäre deswegen als Schwarzfahrer abgestempelt worden. Nur dank meiner Übersetzung und meiner etwas spöttischen Nachfrage, warum in ICEs auf Hauptstrecken jede kleinste Kleinigkeit (die Angebote des Bordbistros inclusive) zweisprachig angesagt werden können, aber Zugbegleiter in der Nähe einer Millionenmetropole keines englischen Wortes mächtig sind, verdankte der Mann, dass er am Ende doch noch seinen Fahrschein im Zug kaufen durfte.


Leben in vollen Zügen, da ließe sich noch einiges mehr erzählen. Von Reisen mit johlenden und stark alkoholisierten Fußballfans, über Massensprints quer über Hauptbahnhöfe, um Anschlusszüge zu erreichen, bis Reisen mit Teilnehmern eines Castings von „Deutschland sucht den Superstar“, die den gesamten Zug stundenlang mit ihrem Gesang „unterhielten“.

Daher kann ich nur sagen: Fortsetzung folgt!

Rote Redaktion WAF

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