Nr. 2 | Dezember 2010
DIE LINKE im Kreis Warendorf
Liebe Genossinnen und Genossen
Dies ist nun das letzte LINKSINFO für 2010. Das nächste LINKSINFO wird euch aller Voraussicht nach am 22.01.2011 erreichen.
Natürlich wollen wir an dieser Stelle nicht vergessen Euch allen ein frohes Neues zu wünschen. Auf das wir uns alle gut erholt und voller Tatendrang im Neuen Jahr wieder zusammenfinden - denn der Kreis Warendorf braucht eine starke LINKE.
"›Prost Neujahr!‹ ist übrigens eine prachtvolle Phrase, mit der man sich um das ›Glück‹ wünschen herumdrücken kann."
Also: Alles Gute und Liebe und Glück für 2011
Rote Redaktion WAF
Politik
Fraktion DIE LINKE im Kreistag Warendorf
DIE LINKE Fraktion im Kreistag Warendorf stimmte dem Haushalt des Kreises zu. Warum erläutert Fraktionsvorsitzender Stephan Schulte in seiner
Haushaltsrede vom 9.12.2010:
Herr Landrat, meine Damen und Herren, die heute zu beschließenden Maßnahmen zur Konsolidierung unseres Kreishaushalts finden die Zustimmung der Fraktion Die Linke. Es ist uns hier gelungen, unbillige Härten zu vermeiden. Und wir haben – fast geschlossen – nicht einschneidend bei Kultur- und Wirtschaftsförderung kürzen wollen. Uns ist beides sehr wichtig – aber dazu später noch ein paar Anmerkungen... [weiterlesen]
Ingrid Remmers, MdB
Abschiebestopp - und zwar unbefristet!
Der Kreis Warendorf hat Abschiebungen nach Serbien und in das Kosovo mit sofortiger Wirkung bis Ende März 2011 ausgesetzt. Laut Kreisdezernent Dr. Peter Hansen würden Rückführungen von Familien in der Winterzeit sonst zu „erheblichen Härten“ führen. Damit wird ein befristeter Abschiebestopp des Landes NRW umgesetzt.
MdB Ingrid Remmers hierzu: „Eine Abschiebung in das Kosovo trifft zumeist Roma. Es ist richtig in diesem Zusammenhang von „erheblichen Härten“ zu reden. Doch hat das nicht nur mit dem Winter zu tun!“ Vielmehr würden die Ausgewiesenen, so die Bundestagsabgeordnete weiter, in der ohnehin schon schlechten Versorgungslage in der Region, zusätzlich mit gesellschaftlicher Ausgrenzung und Diskriminierung konfrontiert. Eine Existenzsicherung sei durch die hohe Arbeitslosigkeit nicht gegeben, die Gesundheitsversorgung mangelhaft, der Zugang zum Wohnungsmarkt und zu Bildung fehle.
„Hier ist die Bundesregierung in der Pflicht. Sie muss die umfassende Diskriminierung und den gesellschaftlichen Ausschluss der Roma im Kosovo berücksichtigen. Das im Herbst letzten Jahres zwischen Bundesrepublik und dem Kososvo abgeschlossene Übernahmeabkommen ist nicht haltbar.“
Ein Bericht der OSZE-Mission (OSZE: Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) im Kosovo bestätigt: Es bestehe zwar mittlerweile ein rechtlicher Rahmen von Minderheitenrechten - die Umsetzung dieser Rechte sei jedoch mangelhaft und habe nur wenige Veränderungen im Alltagsleben erbracht.
„Natürlich ist die Aussetzung der Abschiebungen ein Schritt in die richtige Richtung,“ ergänzt MdB Remmers. „Jedoch sollte es nach Kenntnis der Sachlage nicht zu einer Wiederaufnahme kommen. Daher fordert DIE LINKE ein Bleiberecht der Roma aus dem Kosovo.“
DIE LINKE im Bundestag
Wie teuer war Guttenbergs Afghanistan-Reise?
Die Linke hat die Bundesregierung aufgefordert, die Kosten für die Afghanistan-Reise von Verteidigungsminister Guttenberg und seiner Frau Stephanie aufzuschlüsseln. In einer gestern eingereichten schriftlichen Anfrage, die der dapd vorliegt, will Linke-Chef Ernst wissen, wie hoch die Kosten für den getrennten Hubschrauberflug innerhalb Afghanistans für den Minister und seine Frau seien und wer diese Kosten übernehme. Das Paar hatte heute überraschend die deutschen Truppen in Nordafghanistan besucht. Ernst sagte der dapd: Von den Kosten dieses Privatausflugs der zu Guttenbergs nach Afghanistan dürfe kein Cent beim Steuerzahler hängen bleiben. Das gelte für die direkten und indirekten Mehrkosten. Es sei von umfangreichen zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen die Rede, die viel Geld kosten. Der Steuerzahler habe das Recht zu erfahren, ob er dafür aufkommen müsse, dass eine Ministergattin eine PR-Show auf dem Rücken der deutschen Soldaten aufführe.
Termine
TREFF > DIE LINKE Ennigerloh |
Kreisvorstandssitzung |
Rote Redaktion WAF |
| TREFF > DIE LINKE Beckum 20. Januar 2011 20:00 - 21:00 in Neubeckum |
Wege zu einer Schule für alle in unseren Städten und Gemeinden
Mit den politischen Veränderungen in NRW haben sich die Chancen verbessert, die Schulstrukturen vor Ort zu verändern: Eine Schule für alle kann Wirklichkeit werden. Gleichzeitig erschweren die Finanzprobleme der Kommunen eine Verbesserung der räumlichen Situation für Schulen. Die ideologischen Hardliner des dreigliedrigen Schulsystems nutzen den Bürgerentscheid in Hamburg als Signal, auch in NRW einen neuen „Kulturkampf“ einzuläuten.
Wie können linke Kommunalpolitiker_innen unter solchen Bedingungen konkrete Schritte für eine Veränderung der Schulen gehen? Welche positiven Beispiele gibt es – im Grundschul-, im Sekundarschulbereich? Welche Widerstände und Fallen gibt es? Welchen Stellenwert hat die Zusammenarbeit von Schulen, Eltern und Politik?
Diese Fragen wollen wir auf der schulpolitischen Konferenz des KoPoFo beraten. Es geht darum, Probleme und Fragen zu klären, Erfahrungen auszutauschen und Netzwerke zu bilden.
Referent_innen:
Gunhild Böth (MdL DIE LINKE), Monika Dahl (Bidungspol. Verantwortliche im LaVo DIE LINKE), N.N. (Vertreter_innen der „Laborschule Bielefeld“, der Gewerkschaft GEW und der landesinitiative „Eine Schule für alle“)
Termin und Ort:
Samstag, 22.01.2011, 11 Uhr bis 17 Uhr, Dortmund, Reinoldinum
Teilnahmegebühr:
keine
Seminarnummer:
SK-220111-DO
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Anmeldung zum Seminar
Bündnis "Dreden Nazifrei" Kreis Warendorf
22. Dezember 2010 17:00 - 19:00, Linksjugend ['solid]
Vom Kreis Warendorf nach Dresden - Faschismus entgegen treten
im Bürgerzentrum Schuhfabrik
Schlusslicht
Kurz bevor die Weihnachtsbraten auf unseren Festtischen landen...
Die Gruppe ruft dazu auf, bewusst einen Tag in der Woche auf Fleisch zu verzichten.
Rote Redaktion WAF
LINKSINFO WAF wird (nach bestem Wissen und Gewissen) von der Roten Redaktion WAF betreut. Die Redaktion sucht noch Verstärkung. Wir treffen uns Montags (zweiwöchentlich) um 17.30 im Bürgerbüro.



